Hauptseite |
Leistungsfach
Deutsch [Fachziele]
[Leseplan] [Studentarbeiten] [Studenten] |
Aktuelle Ketten: |
|
| Vorige Seite |
Das alte Hauptkrematorium in Ost-Berlin lag hier, in der Kiefholzstraße. Es war aber nicht mehr so funktionell, und man hat ein neues geplant, das im Herbst 1999 eingeweiht wurde. Der Architekt heißt Axel Schulte. Dieses Krematorium ist eine Attraktion der Stadt Berlin geworden, besonders für Kunst-und Architekturinteressierte, sogar Professionelle auf diesen Gebieten kommen aus der ganzen Welt, um den preisgekrönten Bau zu bewundern. Hier folgt eine Präsentation dieses höchst interessanten Gebäudes, einer empfehlenswerten Sehenswürdigkeit! |
| Krematorium | |
| Wenn man vom Baumschulenweg der Kiefholzstraße entlang geht, sieht man zuerst das alte klassische Tor zum Friedhof, das zu dem alten, kurz vor 1900 gebauten Krematorium gehörte (1). - Wenn man genauer hinsieht, kann man schon die zwei dominierenden Farben Aquamarin und Graubeige sehen, und langsam steigt das ganze Gebäude hervor (2). - Die Nische in der Mitte ist der Haupteingang mit einer Schiebetür auf jeder Seite, und die Glaswand erlaubt einen Blick in die grosse Zentralhalle und quer hindurch zur großen Kapelle, die sich auf der anderen Seite befindet (3). Hier werden die Kontraste deutlich, wenn das alte Tor sich im Fenster wiederspiegelt. - Rechts und links sind Seiteneingänge, und auch hier erlaubt eine Glaswand einen Blick in die Halle (4 + 5). Die beiden kleinen Kapellen befinden sich hinter den Jalousien rechts und links der Haupteingang. | |
| |
|
Man kommt von jedem Eingang direkt in die grosse Halle. Hier stehen die Säulen unregelmäßig wie Bäume im Wald (1). - Blick mit der zentralen Glaswand im Rücken in die grosse Kapelle (2) - und umgekehrt zum Haupteingang hin (3). Auf beiden Photos sieht man auch das Wasserspiegel in der Mitte der Halle. - Rechts und links des Haupteingangs liegen die beiden kleinen Kapellen mit der Glaswand in der Mitte (4). Das Licht fällt gedämpft, aber reichlich durch das Glas, und man braucht kaum andere Beleuchtung. Wo es sie gibt, sind die Lampen so gestaltet, dass das Licht auch von diesen gedämpft und indirekt fällt. - Die beiden Seitenwände haben Nischen mit kleinen Sandgruben, und auch hier sind große Glaswände, die die Halle natürlich durchleuchten (5). | |
| |
| Die Ausschmückung ist schlicht und unaufdringlich. In der Mitte der Zentralhalle ein runder Wasserspiegel, das Ewige, und darüber ein Ei, der Anfang des Lebens (1). - Der Sand in den Nischen an den Seitenwänden symbolisiert das Ende des Lebens, man wird zu Staub (2). | |
| |
|
Das Gebäude ist sehr
einfach und schlicht. Trotzdem ist die Atmosphäre warm, das machen die
Farbtöne in Graubeige und Aquamarin. Alle drei Kapellen sind gleich, nur die Größe unterscheidet. Links die kleine Kapelle, in der Mitte die große. Die Bänke sind geschwungen, es macht einen sanften Eindruck, die Trauergemeinde umkranzt den Sarg. | |
| |
| Die Schornsteine des Krematoriums stehen wie Monumente am Himmel (1). - Daneben steht ein neues Monument, sonst sind hier nur die alten traditionellen Grabstätten. Hier kann man in Ruhe und Frieden wandern und der seinen gedenken. | |