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Blum

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Heinrich Böll

Der Roman von Heinrich Böll und der Film (von Volker Schlöndorf/Margaretha von Trotta) werden hier schematisch zusammengefasst und dann kommentiert:

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

 Oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann

 

Katharina Blum:

 

2.3.47:

 

In Gemmelsbroich/Kuir geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Hat einen Bruder, Kurt, einen Kleinverbrecher, der –74 wieder im Gefängnis ist. Sie hilft ihm öfters mit etwas Geld.

53: Der Vater war im Krieg, erholt sich nie richtig und stirbt, als sie 6 ist. Die Mutter versorgt allein die Kinder, K. muss früh mithelfen, damit die Familie genug Geld hat. Die Mutter hat Alkoholprobleme. Februar -74 liegt sie sehr krank (Krebs) im Krankenhaus in Kuir.
61: erste Stelle in der Metzgerei Gerbers in Kuir
63 - 65: Besucht die Hauswirtschaftsschule in Kuir mit Hilfe von ihrer Patentante Else Woltersheim, die noch in Kuir wohnt, bald aber in die Stadt zieht.
66 - 67: Arbeitet im Kindergarten der Firma Koeschler in Oftersbroich
67 - 68: Im Haushalt von Dr. Kluthen in Oftersbroich, er wurde zudringlich und K. kündigte.
68: Heiratet nach kurzer Bekanntschaft den Textilarbeiter Wilhelm Brettloh in Gemmelsbroich, verlässt ihn aber nach 1/2 Jahr. Während der Ehe arbeitet sie sporadisch für die Gastwirtschaft Kloog in der Heimatstadt.
68 - 69: Zieht in die Stadt, wohnt zuerst bei der Patentante, dann im Haus von Dr. Fehnern als Hausgehilfin. Er ermöglichte ihr Abend - und Weiterbildungskurse. Nach dessen Verhaftung findet sie schnell eine Stelle bei Dr. Hubert Blorna (Rechtsanwalt), einem Bekannten von Dr. Fehnern, wo sie noch arbeitet. Sie wohnte aber nicht bei ihnen, sonder hat
70: mit Blornas ökonomischer Hilfe eine Eigentumswohnung im Süden der Stadt gekauft, wo Trude Blorna (Rote-Trude früher genannt, sympathisierte mit den Linksradikalern) als Architektin beteiligt war. (7000 DM eigene Ersparnisse + 30 000 DM Kredit von Familie Blorna.)
Mittwoch 20.2.74: K. trifft bei ihrer Patentante den gesuchten Terroristen Ludwig Götten, der mit Hertha Scheumel und Claudia Sterm, zwei Bekannten von K., und einem Unbekannten (als Scheik gekleidet, Polizist, überwacht Götten) zur Party gekommen war. Es ist „Liebe auf ersten Blick" und er verbringt die Nacht bei K. in ihrer Wohnung.
Donnerst. 21.2.74: Morgens um 10.30 Uhr ist er aber verschwunden, wenn die Polizei in die Wohnung reinstürzt, um ihn zu verhaften. K. wird als seine Mitkomplizin verhaftet, streitet aber alles ab. Wird den ganz Tag im Polizeipräsidium verhört, darf abends nach Hause. Die Blornas sind im Urlaub, werden dort von einem Journalisten der ZEITUNG aufgesucht mit der Nachricht, K. sei als Komplizin eines Terroristen verhaftet.
Freitag 22.2.74: K. wird weiter verhört. Der Journalist Tötges hat seinen ersten schmutzigen Artikel über ihren Fall in der ZEITUNG. Spurt auch ihre Mutter im Krankenhaus auf, versucht (als Maler verkleidet), ein Interview mit ihr zu machen, die Mutter stirbt an Herzversagen, was Tötges später als „Beweis" ihrer Verzweiflung über die Tochter in der ZEITUNG anführt.
Samstag 23.2.74: K. hat bei der Patentante übernachtet, bleibt bei ihr und näht ein Karnevalskostüm, das sie benutzen will, um unauffällig in Kontakt mit Tötges zu kommen. Götten wird im Sommerhaus von A.Sträubleder erfasst, erzählt der Polizei, dass K. überhaupt nichts mit seinen Affären zu tun hat, also total unschuldig ist. Den Schlüssel hatte er von K., die ihn von Sträubleder selber hat. Dieser hat sie öfters besucht, weil er gern ein Verhältnis mit ihr einleiten wollte, sie war aber nicht interessiert. Das "Interview" mit K.s Mutter erscheint, K. klagt Tötges den Tod ihrer Mutter an. Sie verabredet ein Interview mit ihm am Sonntag.
Sonntag 24.2.74: Verlässt das Haus ihrer Patentante vor dem Frühstück und fährt zu ihrer Wohnung. Erschiesst Tötges hier um 12.15 Uhr mit einer Waffe, die sie Konrad Beiter, dem Freund der Patentante, genommen hat. Einige Stunden später meldet sie sich bei Kriminaloberkommissar Walter Moeding, den sie bei den ersten Verhören kennen gelernt hat und sympathisch findet, gesteht ihr Verbrechen und wird verhaftet.

Wir hören zuletzt, dass K. ihre Strafe als Musterhäftling absitzt, Kontakt mit Götten darf sie nicht haben, sie lieben sich aber und hoffen auf ein gemeinsames Leben nach der Freilassung.

Andere Personen, die weniger wichtig sind: Lüding, der Kompagnon von Sträubleder. Blorna ist Berater der beiden und der Firma. Sie brechen zuletzt die Verbindung mit Blorna ab, müssen „ihren guten Ruf schützen".

Staatsanwalt Peter Hauch, Schul- und Studienfreund von Blorna.

Kriminalhauptkommissar Beizmenne, der die Verhöre mit K. machte.

Staatsanwalt Dr. Korten, Polizeibeamtin Frau Pletzer, Protokoll-Führerin Anna Lockster.

Ehemalige Bekannte aus Kuir, ehemalige und jetztige Arbeitgeber, Nachbarn im Haus.

 

Die Handlung im Film:

Mittwoch

5.2.1974.

Ludwig Götten, ein vermuteter Terrorist, der wegen Bankraub gesucht wird, kommt mit der Fähre. Er wird von der Polizei verfolgt und gefilmt. Ein Porsche steht mit dem Schlüssel am Fährhafen, das löst Ludwigs Transportproblem in die Stadt, er stiehlt das Auto.

Hertha Scheumel (Kusine) ruft Katharina an, dass die Freunde Hans und Klaus arbeiten müssen und nicht zu Tante Elsa Woltersheims Faschingsparty kommen können. Hertha und ihre Freundin Claudia treffen in einem Lokal zwei Herren, der eine ist Ludwig, der andere ein als Scheik gekleideter Unbekannter, die sie zur Party mitbringen.

Katharina und Ludwig treffen sich kurz nach der Ankunft bei der Tante, sie tanzen und verstehen sich gut, so gut, dass sie später zu Katharinas Wohnung fahren und die Nacht zusammen verbringen. Der Scheik ist ein Polizist, der Ludwig seit 36 Stunden überwacht. Er gibt Informationen weiter per Funk im Badezimmer, und dies wird von Hertha überhört und später an die Polizei als verdächtig weitergegeben.

Katharina und Ludwig werden nach Hause gefolgt und weiter gefilmt. Kommissar Beizmenne sucht Informationen über Katharina und Tante Elsa, erfährt aber nichts, dass eine Verbindung zwischen ihnen und Ludwig beweisen könnte.

Donnerstag

6.2.1974.

Ganz früh am Morgen fängt die Polizeiaktion gegen Katharina und Ludwig an, um ihn zu verhaften. Die Terrorgruppe stürmt die Wohnung, er ist aber schon über einen Frischluftkanal im Haus weg, ohne dass die Polizei was gemerkt hat.

Weil die Polizisten in ihrer Wohnung einen Zettel mit einem Zitat von Karl Marx gefunden haben, wird Katharina als Sympathisantin und Komplizin festgenommen. Das Zitat hat sie von Pater Urbanus, einem Dominikanermönch aus ihrer Jugendzeit. Unter Bewachung muss sie sich anziehen und wird ins Präsidium geführt. Hier trifft sie u.a. den Staatsanwalt Peter Hauch, den sie durch ihren Arbeitsgeber Hubert Blorna kennt.

Katharina wird von Freunden "die Nonne" genannt, sie hat wenig Interesse an Männern und lebt zurückgezogen. Die Polizei findet es deshalb unglaubwürdig, dass sie sich so scnell mit Ludwig anfreundet und ihn nach Hause mitbringt. Aub erdem haben Nachbarn Aussagen gemacht über Männerbesuche bei Katharina. Sie versucht Beizmenne klarzumachen, dass die meisten Männer, die sie u.a. bei Blornas getroffen hat (z.B. auch Hauch), nur zudringlich sind, und Zudringlichkeit ist einseitig. Mit Ludwig ist es aber anders, es ist Zärtlichkeit, und das ist von beiden Seiten. Der Kriminaloberkommissar Moeding versteht Katharina und versucht, Beizmenne dazu zu bringen, die Sache auf den Kopf zu stellen und aus einer anderen Perspektive anzusehen, aber vergebens.

Bei der Aktion sind Nachbarn, neugierige Zuschauer und auch Journalisten aufgetaucht, darunter Tötges und Fotograf Schönner von der "ZEITUNG", einer Boulevardenzeitung von schlimmster Art. Tötges spürt hier eine gute Story und fängt an zu recherchieren. Er sucht die Mutter auf, aber da ist niemand zu Hause, von einem Nachbarn erfährt er dann die Familiengeschichte: Vater einige Jahre nach dem Krieg an Spätwirkungen gestorben, Bruder ein Kleinverbrecher ständig im Knast, Mutter schwer krank im Krankenhaus als Folge von Alkoholmissbrauch. Tötges trifft auch den Wirt einer Kneipe, wo Katharina früher gearbeitet hat, und erfährt von ihrem ehemaligen Gatten, Brettloh, "einem echten Scheib loch", der alles mitmacht, um in die Zeitung zu kommen und davon zu profitieren.

Blorna und seine Frau Trude sind in Urlaub. Sie werden aber von der "ZEITUNG" gefunden und dort mit der Sache konfrontiert. Sie lehnen es ganz ab, dass Katharina eine Terroristin sein sollte, aber ihre Aussagen werden am nächsten Tag in der "ZEITUNG" ganz anders zitiert.

Beizmenne und Tötges tauschen sich gegenseitig Informationen aus.

Bei der Hausuntersuchung hat die Polizei einen wertvollen Ring gefunden und möchte wissen, woher Katharina den hat. Sie hat keine Ahnung, dass er einen Wert von DM 8-10 000 hat, lehnt aber jede Aussage ab. Zuletzt darf sie nach Hause gehen, aber hier klingelt das Telefon ständig, es sind Männer mit unanstendigen Angeboten, die Post ist voll von Briefen mit demselben. Und von den Nachbarn wird sie gedroht. Sie fährt verzweifelt los mit dem Auto, hat fast einen Zusammenstob und erfährt, dass sie gefolgt wird auf Schritt und Tritt.

Freitag

7.2.1974.

Katharina liest die "ZEITUNG", danach ruft sie Blorna an, denn sie ist über seine Aussage schockiert. Er versteht jetzt, wie ernst die Sache ist für sie.

Pater Urbanus hat sie gerufen, sie fährt hin, nur um zu erfahren, dass es Sträubleder ist, der sie sprechen möchte. Er ist es, der sie öfters zu Hause besucht hat und ihr den Ring gegeben. Er hat ihr auch den Schlüssel zu seinem Sommerhaus gegeben mit der Hoffnung, sie könnten sich dort diskret treffen. Er ist dankbar, dass sie ihn so weit nicht verraten hat, ist aber willig, sich selber zu melden, wenn sie ihm die Hoffnung auf ein Verhältnis geben würde. Katharina lehnt wütend ab, er verlangt den Schlüssel zurück. Den hat sie aber nicht mehr, und Sträubleder versteht, dass sich Ludwig dort vielleicht versteckt.

Als Arzt verkleidet, um überhaupt in die Intensivstation zu kommen, macht Tötges ein "Interview" mit der schwerkranken Mutter im Krankenhaus. Ihr Stöhnen interpretiert er als "Wozu" - eine Antwort auf seine Fragen, die er später noch weiter "verdeutlicht". Dies wird am nächsten Morgen dann gedruckt. Kurz nach Tötges' Eindringen ins Krankenzimmer stirbt die Mutter, und der Arzt ist sehr klar in seiner Begründung, die Belastungen mit Tötges wurden der Mutter zu grob . In dem Artikel erzählt er auch von Elsas Vater, Peter Lurm., einem Kommunisten, der freiwillig in die Sowjetunion emigriert ist, und ihrer Mutter, die freiwillig in der DDR wohnt. Elsa wird von Beizmenne damit konfrontiert, auch die Einstellung ihrer Gäste interessiert ihn. Sie antwortet, dass sie wirklich keine "Gesinnungsprofile der Gäste" fordert.

"Kann der Staat nichts tun, um einen gegen diesen Schmutz zu schützen," fragt Katharina, wenn sie das "Interview" mit der Mutter sieht. Sie fährt zu ihrer Wohnung mit Elsa und deren Freund. Zu Hause neue schikanöse Anrufe und Briefe, sie reagiert mit Gewalt und schmeib t fast alles kaputt in Verzweiflung, ehe sie zu Elsas Wohnung fahren. Ehe sie ins Bett geht, ruft sie Ludwig im Sommerhaus an. Das Telefon wird aber abgehört, und so erfährt die Polizei, wo er sich aufhält.

Sonnabend

9.2.1974.

Die Blornas kommen nach Hause. Zuerst fahren sie zu Peter Hauch, sie wollen wissen, ob die Polizei überhaupt etwas gegen die "ZEITUNG" unternehme, denn die Artikel über Katharina seien jenseits aller Wirklichkeit, dass müsse auch Peter wissen. Er gibt ihnen keine positive Antwort, und ganz verzweifelt fahren sie nach Haus.

Kurz danach erscheint Sträubleder und erzählt, dass Katharina Tötges ein Interview am Sonntag versprochen hat. Blorna muss verhindern, dass es stattfindet, und jetzt erzählt Sträubleder alles in Verbindung mit dem Ring, dem Sommerhaus in Kohlfürstendamm und dem Schlüssel. Er will nicht, dass dies bekannt wird, aus geschäftlichen Gründen kann er es sich nicht leisten, mit einem Anarchisten in seiner Villa verbunden zu werden. Blorna ist sein Anwalt, er soll sofort dahinfahren und die Lage untersuchen.

Katharina fährt ins Krankenhaus, um die Sachen ihrer Mutter abzuholen und Abschied mit ihr zunehmen. Sie spricht mit dem Arzt und meint, die "ZEITUNG" und ihre Angestelleten seien nur daran interessiert, die Ehre - sogar das Leben - unschuldiger Menschen zu stehlen, sonst würde kein Mensch sich für ihren Produkt interessieren.

Gleichzeitig wird Ludwig in Sträubleders Villa festgenommen.

Trude Blorna, "Rote Trude" genannt, jedoch wegen Haarfarbe mehr als politischer Einstellung, erzählt von dem Ventilationssystem in Katharinas Haus, das Ludwig als Fluchtweg benutzt hat. Katharina kannte das System von Bauplänen in Trudes Arbeitszimmer. Sie sind bei Tante Elsa vesammelt. Elsa und ihr Feund wollen zusammen wohnen, und Katharina darf seine Wohnung benutzen, denn zu Hause kann sie sich nicht mehr aufhalten. Hubert Blorna möchte, dass Katharina das Interview mit dem Journalisten aufgibt, aber vergebens.

Sonntag

9.2.1974.

Katharina zieht ein Karnevalskostüm an und trifft sich am Vormittag mit ihrer Kusine in einem Lokal. Die anderen Gäste erkennen sie aber von der "ZEITUNG" und ruft ihr Schikanöses nach. Sie geht wieder weg.

In der Wohnung von Elsas Freund hat sie seine Pistole gefunden. Sie wusste schon davon, denn er hat sie einmal früher vorgezeigt. Mit der Pistole bewaffnet fährt sie zu ihrer Wohnung und wartet auf Tötges mit der Tür offen. Er versucht mit Charm:"Blümchen, du bist berühmt geworden! Wenn wir beiden zusammenarbeiten, kannst du sogar eine Menge Geld an deiner Geschichte verdienen. Aber wollen wir nicht vorher im Bett ein bisschen Spab haben?" Dann erschieb t sie ihn mit 4 Schüssen.

Katharina stellt sich der Polizei. Der Fotograf Schönner aus der "ZEITUNG" ist eben erschossen im Südwald aufgefunden, und Beizmenne will wissen, ob sie auch hier die Schuld habe. "Warum denn nicht auch!" antwortet Katharina.

Im Polizeipräsidium treffen sich Ludwig und Katharina ganz kurz. Die Liebe ist noch so stark da, sie werden aufeienander warten, bis beide ihre Strafe abgesessen haben.

Nachspiel:

Tötges wird unter den gröb ten Ehrenerweisungen beerdigt. Alle, die zählen, sind gekommen, um ihren Abstand zur Gewalt zu demonstrieren, u.a. Sträubleder, die Polizei sowie Presse und Bekannte. In der Hintergrund sieht man auch die Blornas, sie sind jetzt aus der sogenannten guten Gesellschaft ausgeschlossen und markieren vielmehr ihren Protest für Katharina gegen die anderen hier.

In seiner Rede behauptet der Chefredakteur: "Die Schüsse galten die Pressefreiheit, etwas vom Kostbarsten in der Demokratie. Wir sind nicht nur be-, sondern getroffen, wir spüren die Wildheit der Anarchie. Wer die "ZEITUNG" angreift, greift uns alle an!"

 

Kommentare:
In dem Buch "Die verlorne Ehre der Katharina Blum" treffen wir eine schöne junge Frau, Katharina Blum. Ihre Kindheit war nicht einfach, weil ihr Vater kurz nach dem Krieg starb, und Katharina früh im Haus mithelfen musste. Gleichzeitig hatte ihre Mutter Alkoholprobleme, und ihr Bruder wurde nach und nach ein Verbrecher. Jetzt ist Katharina 26 Jahre alt, und lebt ein ganz normales Leben. Sie arbeitet als Haushälterin bei Herrn und Frau Blorna.

Auf einer Party trifft Katharina Ludwig Götten, und es ist Liebe auf dem ersten Blick. Es zeigt sich, dass Götten ein Terrorist und Anarkist ist, und die Polizei beschuldigt ihn eines Bankraubs. Katharina wird als Komplizin eines Terroristen verhaftet. Plötzlich verändert sich ihr Leben total.

Während Katharina vernommen wird, beginnt ein Journalist von der "ZEITUNG", Tötges, Fragen zu stellen über Katharinas Leben bis heute. Der Journalist sucht viele von Katharinas Bekanntschaften auf, z.B. dem ehemahligen Mann, der Mutter, einem früheren Arbeitsgeber und alten Nachbarn. Tötges macht sein Äub erstes, um Information über Katharina zu finden. Sein Besuch bei Katharinas todeskranker Mutter, führt zu deren Tod. Die Mutter starb an Herzversagen, was Tötges später als "Beweis" ihrer Verzweiflung über die Tochter in der "ZEITUNG" anführt. Überschriften und falsche Geschichten florieren in der Stadt wegen der "ZEITUNG". Katharina wird mit schlechten Kommentaren und Briefen trakassiert und ist sehr verzweifelt. Die Überschriften haben Katharina sehr verletzt, und sie fühlt sich ungerecht behandelt. Was hat sie eigentlich Falsches gemacht? Sie hat sich nur verliebt! Katharina scheint eine zurückhaltende und unauffällige Frau zu sein, aber durch diese Schwierigkeiten zeigt sich die Kraft, die sie in sich hat. Sie hat starke Meinungen, die sie behauptet. Ihre Gefühle nehmen überhand, wenn die Mutter nach einem Besuch des Journalisten stirbt. Katharina sieht ein, dass der Journalist indirekt ihre Mutter getötet hat, und Katharina will sich an ihm für den Tod ihrer Mutter rächen. Die Gesichte endet damit, dass Katharina Tötges erschieb t.

Nach Tötges Tod wird er als Verteidiger des freien Wortes gehuldigt, während Katharina als die schuldige Verbrecherin dasteht. Wie ist das möglich? Sie kämpfte nur für ihr Leben, und für das Recht der Menschen gegen die Übermacht. Heinrich Böll zeigt, wie die Medien alles tun und schreiben, was sie wollen, sich alles erlauben können. Wir sehen, wie extrem die Darstellung der Medien von Personen sein kann, und wie die Wahrheit umschrieben. wird. Katharinas Situation ist ein Beispiel dafür, und diese Ereignisse führen zu Gewalt und in diesem Fall zu Mord.

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